Zu den Eislöchern in Eppan
Kalt und Kälter wird es, je tiefer man sich in die Mulde oberhalb von St. Michael-Eppan vorwagt. Zwischen Felsen, Moos und Flechten liegen Hohlräume, in denen die Luft sehr viel kälter ist, als in der Umgebung. Auch im Sommer bilden sich um die rätselhaften Eislöcher kalte Eiszapfen.
Mit Thermometer und offenen Augen kann man sich abenteuerlich auf die Spuren der Eislöcher machen. Merkbar kälter wird es in der Nähe der Porphyrfelsen und in einen von einer Eisenspitze durchbohrten Baum. Geheimnisvoll mutet die Gegend an und ist nicht nur für Kinder ein spannendes Erlebnis.
Hintergrund:
Das Phänomen der Eislöcher erklären Wissenschaftler so: in der felsigen Gegend bei Eppan befindet sich ein Spaltensystem, durch das die Luft von oben nach unten strömt und sich dabei stark abkühlt. In der Mulde am Fuß des Gerölls bleibt die kalte Luft, die schwerer ist als die warme, liegen. Durch dieses seltsame Mikroklima wachsen hier Alpenrose, Preiselbeeren oder Alpenwaldrebe, die man sonst nur im Hochgebirge findet.
Mehr Informationen vergibt der Tourismusverein Eppan.

